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Mecklenburg-Vorpommern1.) Unkrautbekämpfung im Wintergetreide: Zum Herbizideinsatz im Frühjahr hier einige Hinweise: Nach Abschmelzen der Schneedecke und nach erfolgter Bestandesbonitur empfehlen wir für die Unkrautbekämpfung ab Vegetationsbeginn den Einsatz von Primus in allen Getreidearten. Arbeitswirtschaftliche Vorteile sowie eine Verbesserung der herbiziden Wirkung ergeben sich aus einer Kombination von Unkrautbekämpfung und AHL-Düngung. Dabei bietet Primus deutliche Synergieeffekte bei der Wirkung und Wirkgeschwindigkeit. Außerdem ist Primus absolut kältesicher und problemlos mit AHL und CCC mischbar. Primus hat keine NW bzw. NT-Auflagen sowie keine Nachbaubeschränkungen! Hier unsere Anwendungsempfehlungen: Verunkrautung mit Klettenlabkraut, Ausfallraps, Kamille, Vogelmiere, Kornblume, Mohn und Knöterich: 100 ml/ha Primus oder Zusätzlich Stiefmütterchen, Ehrenpreis und Taubnessel Primus in AHL hat eine Wirkung auf Ehrenpreis, Stiefmütterchen und Taubnessel, die oft ausreichend ist, wenn diese Unkräuter noch klein sind. Breite Verunkrautung + Windhalm 75 ml/ha Primus + 75 g/ha Concert oder Breite Verunkrautung + Ackerfuchsschwanz 75 - 100 ml/ha Primus + 0,6 l ha Axial + 1,8 l/ha FHS oder Kurzer Überblick:
2.) Unkrautbekämpfung im Winterraps Im Winterraps stehen demnächst nach Ende der Winterperiode mehrere Arbeiten an: Kontrollieren Sie unbedingt bei entsprechenden Temperaturen den Zuflug von Rapsschädlingen (Rapsstengelrüssler, Gefleckter Kohltriebrüssler). Der regionale Warndienst des Pflanzenschutzdienstes informiert aktuell über Schadschwellen. Unsere Empfehlung lautet daher: 0,8 l - 1,2 l/ha Lontrel 100 (+ Frigate 0,5 l/ha). Gegen Kamille-Arten (regionale Probleme wie Kornblumen, Kompasslattich sowie Gefleckter Schierling werden miterfasst).
Die beste Wirkung wird erreicht, wenn sich die Unkräuter im zügigen Wachstum befinden. Kühle Witterung verzögert den Wirkungsverlauf. Auf gute Benetzung der Pflanzen mit unserem hochverträglichen Produkt ist zu achten. Der Zusatz von Frigate trägt zur Stabilisierung der Wirkung bei. Lontrel 100 ist mischbar mit: Lentagran WP (1,2 l/ha Lontrel 100 + 2,0 kg/ha Lentagran), Graminiziden, Insektiziden zur Rüsslerbekämpfung, Folicur sowie AHL (Markenware). 3.) Überwachung von Rapsschädlingen Die milderen Temperaturen der letzten Tage führen zur schnellen Erwärmung des Bodens. Bei über 10° C Bodentemperatur ist deshalb mit dem Erwachen erster Rapsschädlinge zu rechnen. Aus der Insektizidgruppe Pyrethroide empfehlen wir das preiswerte Produkt Fury 10 EW. Fury ist derzeit im Raps für die Rapsglanzkäferbekämpfung (0,1 l/ha) und auch für die zweite Behandlung gegen Kohlschotenrüssler (0,1 l/ha) zugelassen. Fury hat eine B2, d.h. die Anwendung ist nur nach dem täglichen Bienenflug bis 23.00 Uhr gestattet. Aktueller Hinweis für Rübenanbauer: Bei Direktsaaten (Mulchsaaten) empfehlen wir zur Glyphosat-Anwendung Dominator Ultra mit der innovativen Formulierung! Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns bitte an. Unser Beratungstelefon (zum Ortstarif) 01802-316 320 oder Ihre Ansprechpartner im Gebiet.
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