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UnkräuterProblemunkräuter? Kein Problem!
Problemunkräuter im ÜberblickBei der Beurteilung einzelner Unkrautarten im Getreide ergibt sich seit Jahren ein nahezu einheitliches Bild. Mit Abstand und über die Jahre deutlich steigender Tendenz steht das Klettenlabkraut an erster Stelle. Von besonderer Bedeutung sind weitere Unkräuter wie Kamille, Vogelmiere und von den Knötericharten der Windenknöterich. Durch die Ausdehnung der Rapsfläche muss der Bekämpfung des Ausfallrapses in den Folgekulturen wachsende Beachtung geschenkt werden. Hervorgehoben werden muss auch die Zunahme der Kornblume auf leichten und mittleren Standorten insbesondere durch selektive Herbizidmaßnahmen. Nachfolgende Darstellungen zeigen die Bedeutung der Unkräuter aus Sicht der Landwirte und eine Kurzcharakte-ristik wichtiger Unkrautarten.
* Gegen Leitunkräuter behandelte Fläche im Frühjahr
Bewertung von ProblemunkräuternDie erfolgreiche Unkrautbekämpfung ist nicht nur eine der ersten, sondern auch eine der wichtigsten Maßnahmen im Getreidebau. Je nach Unkrautsituation kann damit eine Ertragsabsicherung von 20 - 30 % erreicht werden. Der Herbi- zideinsatz hat sich hierfür als effektivste Maßnahmen etabliert. Einfluss auf den KornertragBezogen auf die Beeinflussung des Kornertrages treten deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Unkrautarten auf. Besondere Beachtung verdienen Klettenlabkraut und Kornblume.
* kommt in dieser Getreideart nur sehr selten vor Bekämpfungsschwellen verschiedener UnkräuterZur Vermeidung wirtschaftlicher Einbußen stehen als Entscheidungshilfe für einzuleitende Maßnahmen Bekämpfungsschwellen für relevante Unkrautarten zur Verfügung.
Quelle: H. Kees u.a., 1993; Nulltoleranz bei KlettenlabkrautLangfristige Unkrautkontrolle ist nur durch hohe Wirkungsgrade zu erreichen. Untersuchungen bei Klettenlabkraut zeigen, dass für eine nachhaltige Kontrolle Wirkungsgrade von mindestens 98 % idealerweise 100 % (Nulltoleranz) notwendig sind. Abhängigkeit von Wirkungsgrad und langfristigem Bekämpfungserfolg bei Klettenlabkraut
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