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Systhane 20 EW (Obstbau)Systhane 20 EW ist ein flüssiges Fungizid zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten im Obst-, Hopfen - und Weinbau sowie an Zierpflanzen. Systhane 20 EW auf einen Blick
Wirkstoff, Wirkungsweise Wirkstoff Wirkungsweise Systhane 20 EW kann im Spritz- und Sprühverfahren ausgebracht werden und schützt die Pflanze nach Aufnahme in das Blatt (ca. 1 Stunde) gegen vorhandene und beginnende Neuinfektionen. Systhane 20 EW besitzt eine hohe Wirkungssicherheit durch seine hervorragende kurative und gute protektive Wirkungsweise. Wirkungsspektrum, Aufwandmenge ObstbauAufwandmenge Schorf/Kernobst: 0,125 l/ha und je 1 m Kronenhöhe Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis bzw. nach Schorfwarngerät. Erste Behandlung ab Austrieb. Vorblütebehandlungen alle 7 - 10 Tage, Nachblütebehandlungen alle 10 - 14 Tage. Bei Schorf wurden Wirkungsminderungen gegenüber der Wirkstoffgruppe der Ergosterolbiosynthesehemmer regional nachgewiesen. Echter Mehltau/Apfel: 0,125 l/ha und je 1 m Kronenhöhe Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden. Verträglichkeit Kernobst, Apfel Systhane 20 EW war in allen geprüften Sorten verträglich und verhielt sich sehr berostungsneutral. Bei Apfelsorten aus der 'Golden Delicious'-Gruppe ist Berostung in Ausnahmefällen möglich. Hier sollte Systhane 20 EW zwischen der Blüte und dem Stadium Walnussgröße der Früchte nicht angewendet werden. Aufwandmenge Monilinia Spitzendürre/Kirschen: 0,225 l/ha und je 1 m Kronenhöhe Ab Blühbeginn, Mitte der Blüte und Ende der Blüte. Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden. Blattbräune/Sauer- und Süßkirsche: 0,225 l/ha und je 1 m Kronenhöhe Bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome. Kirschenschorf/Sauer- und Süßkirsche: 0,225 l/ha und je 1 m Kronenhöhe Bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome. Schrotschusskrankheit/Sauer- und Süßkirsche: 0,225 l/ha und je 1 m Kronenhöhe Bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome. Sprühfleckenkrankheit/Sauer- und Süßkirsche: 0,225 l/ha und je 1 m Kronenhöhe Bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome. Pflaumenrost: 0,225 l/ha und je 1 m Kronenhöhe Bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome. Monilinia laxa und Monilinia fructigena/Pflaume: 0,225 l/ha und je 1 m Kronenhöhe Ab Blühbeginn, Mitte der Blüte und Ende der Blüte. Schrotschusskrankheit/Pflaume: 0,225 l/ha und je 1 m Kronenhöhe Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Fleischfleckenkrankheit (Polystigma rubrum)/Pflaume: 0,225 l/ha und je 1 m Kronenhöhe Ab Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Kennzeichnungsauflage Hinweis In Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und spezifischen Umweltbedingungen können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Die Pflanzenverträglichkeit sollte daher unter den betriebsspezifischen Bedingungen geprüft werden. Aufwandmenge Echter Mehltau/Erdbeeren: 0.5 l/ha Anwendung Verträglichkeit In den geprüften Sorten wurden keine Unverträglichkeiten beobachtet. Wartezeit
Kirschen: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt, bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). Diese Wartezeit gilt für die festgesetzte Anwendung. Verkaufsgebinde 0,5 l PET-Flasche
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