|
|
Dominator* UltraVorteile von Dominator Ultra auf einen Blick
Wirkungsweise, Wirkstoff Wirkstoff Aufwandmengen, Wirkungsspektrum Anwendungsbedingungen Unkraut- und Gräserbekämpfung in stehender Wintergerste zu Futterzwecken, ausgenommen Saat- und Braugerste Max. 5 l/ha je nach Verunkrautung und Anwendungsbedingungen in 200 l/ha Wasser spritzen. Ab Vollreife des Getreides (Stadium 89, Kornfeuchte unter 25 %), max. 1 Anwendung. Richtwert: Wenn der Fingernagelabdruck auf dem Korn erhalten bleibt. Stroh von behandeltem Getreide nicht für Kultursubstrate verwenden. Bodenbearbeitung direkt nach der Ernte möglich. Wartezeit: 14 Tage Einsatz in allen Getreidearten, ausgenommen Saat- und Braugetreide. Max. 5 l/ha je nach Verunkrautung und Anwendungsbedingungen in 200 l/ha Wasser spritzen, max. 1 Anwendung. Der Anwendungszeitpunkt liegt bei Vollreife des Getreides (Stadium 89, Kornfeuchte unter 25 %), Richtwert: Wenn der Fingernagelabdruck auf dem Korn erhalten bleibt. Niedrige Wassermengen begünstigen die Wirkung bei reduzierten Aufwandmengen von Dominator Ultra. Stroh von behandeltem Getreide darf nicht für Kultursubstrate verwendet werden. Bodenbearbeitung direkt nach der Ernte möglich. Wartezeit: 14 Tage Unkraut- und Gräserbekämpfung sowie Bekämpfung von Ausfallkulturen in Ackerbaukulturen nach der Ernte oder nach dem Wiederergrünen Max. 5 l/ha je nach Verunkrautung und Anwendungsbedingungen in 200 l/ha Wasser spritzen, max. 1 Anwendung. Zusätze von AHL bis 25 % der Gesamtwassermenge möglich. Quecke soll 3-4 neue Blätter pro Trieb gebildet haben, Stoppeldüngung bzw. Kalkung ab 2 Tage nach der Behandlung. Bodenbearbeitung 7-10 Tage nach der Spritzung unter normalen Bedingungen, max. 14 Tage unter ungünstigen Bedingungen. Stroh räumen (kann bei geringem Strohanfall entfallen), oder Stroh kurz häxeln und gleichmäßig verteilen. Zur Sanierung stark verqueckter Flächen wird je eine Anwendung in mindestens 2 aufeinanderfolgenden Jahren angeraten. Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt, bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). Bekämpfung von Gemeiner Quecke und Ampfer-Arten auf Wiesen und Weiden (Grünlanderneuerung) vor der Saat 4 l/ha in 200 l/ha Wasser spritzen mit nachfolgendem Umbruch, max. 1 Anwendung. Bewährt haben sich Behandlungen und Ansaaten im Juli bis August. Behandelter Aufwuchs (Abraum vor der Neuansaat) nicht zur Heugewinnung verwenden; er kann der direkten Verfütterung oder der Silierung dienen. Wartezeit: 14 Tage Einzelpflanzenbekämpfung von Ampfer-Arten und Acker-Kratzdistel auf Wiesen und Weiden während der Vegetationsperiode mit Dochtstreichgerät 33%ige Streichlösung (1 Teil Dominator Ultra + 2 Teile Wasser). Einmaliges Bestreichen der Schadpflanzen mit max. Mittelaufwand von 10 l/ha, max. 1 Anwendung. Anwendung bei deutlichem Höhenunterschied zwischen Unkräutern und Grasnarbe mit fahrbaren bzw. handtragbaren Streichgeräten. Die genaue Anwendungstechnik der Streichgeräte kann der Gebrauchsanleitung des Herstellers entnommen werden. Auf jeden Fall ist der Docht so einzustellen, dass er genügend feucht ist, aber die Streichlösung nicht abtropft. Wartezeit: 14 Tage Einzelpflanzenbekämpfung von Schosserrüben und Ackerkratzdistel in Futter- und Zuckerrüben nach dem Auflaufen und bei Spätverunkrautung 33%ige Streichlösung (1 Teil Dominator Ultra + 2 Teile Wasser). Gezieltes Bestreichen der Schadpflanzen. Anwendung bei deutlichem Höhenunterschied zwischen Schosserrüben, Unkräutern und Kultur mit max. 2 Anwendungen im Abstand von 28 Tagen; maximaler Mittelaufwand 10 l/ha. Streichlösung unter Zugabe von Markierungsfarbe zur Kenntlichmachung behandelter Pflanzen anmischen und Streichgerät befüllen. Das Streichgerät ist so einzustellen, dass ein Abtropfen der Streichlösung vermieden, der Docht jedoch ausreichend befeuchtet wird. Um Folgeverunkrautung zu vermeiden, sollte die Behandlung vor der Samenreife erfolgen. Wartezeit: 60 Tage Unkraut- und Gräserbekämpfung vor der Saat von Mais und Zuckerrüben 3 l/ha in 200 l/ha Wasser spritzen, max. 1 Anwendung. Einsatz bis 2 Tage vor der Saat. Um bereits zum Saatzeitpunkt die vollständig sichtbare Wirkung zu erhalten, ist eine Anwendung 2 Wochen vorher angeraten. Die Anwendung von Dominator Ultra kann in allen Anbausystemen (Pflug, Mulch-, Direktsaat) mit und ohne Bodenbearbeitung erfolgen. Das Mittel besitzt keine nachhaltige Wirkung gegen ausdauernde Unkräuter. Wartezeit Mais: 90 Tage Zuckerrüben: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt, bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). Unkraut- und Gräserbekämpfung auf Stilllegungsflächen zur Rekultivierung Wartezeit: Ackerbaukulturen: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt, bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). Unkraut- und Gräserbekämpfung im Weinbau (Kelter- und Tafeltrauben), ausgenommen Ackerwinde, ab 4. Standjahr im Splittingverfahren 5 l/ha in 200 l/ha Wasser spritzen, max. 2 Anwendungen im Abstand von 3 Monaten, pro Vegetationsperiode maximal 10 l/ha. Dominator Ultra kann während der Rebblüte eingesetzt werden. Dominator Ultra ist in allen geprüften Rebsorten verträglich. Spezielle Hinweise: Grüne Rebteile (Ertragstriebe) dürfen durch Abdrift oder thermische Wirkstoffverlagerung nicht getroffen werden. Wartezeit: 30 Tage Bekämpfung von Ackerwinde im Weinbau (Kelter- und Tafeltrauben) ab 4. Standjahr im Sommer Maximal 10 l/ha in 200 l/ha Wasser spritzen, max. 1 Anwendung. Dominator Ultra kann ab Stadium 71 der Kultur (Nachblüte) eingesetzt werden. Dominator Ultra ist in allen geprüften Rebsorten verträglich. Spezielle Hinweise: Grüne Rebteile (Ertragstriebe) dürfen durch Abdrift oder thermische Wirkstoffverlagerung nicht getroffen werden. Wartezeit: 30 Tage Unkraut- und Gräserbekämpfung im Kernobst ab Pflanzjahr während der Vegetationsperiode 5 l/ha in 200 l/ha Wasser spritzen, max. 1 Anwendung. Alle Doldenblütler (z.B. Wiesenkerbel), Ampfer und Brennnessel werden am besten im Blühstadium bekämpft. Spezielle Hinweise: Auf keinen Fall dürfen grüne Teile der Obstbäume (Blätter, Triebe, Stämmchen, Blüten und Früchte) vom Spritzstrahl direkt oder indirekt durch Abdrift getroffen werden. Dominator Ultra darf nicht in einjährigen Anlagen (1. Standjahr) eingesetzt werden, die stark zurückgeschnitten wurden. Mit Dominator Ultra in Kontakt gekommene Seitentriebe, Schossertriebe oder Wildlinge etc. unbedingt sofort abschneiden! Junge Bäumchen können u.U. über die grüne Rinde Wirkstoff aufnehmen und sind daher bei der Behandlung auszusparen. Dies ist besonders bei Neupflanzungen zu beachten. Wartezeit: 42 Tage Unkraut- und Gräserbekämpfung auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen (Nichtkulturland) ab Pflanzjahr zur Anwendung mit Spritzschirm Zur Bekämpfung von einkeimblättrigen und zweikeimblättrigen Unkräutern 10 l/ha in 200 l/ha Wasser spritzen, max. 1 Anwendung. Zur Vermeidung unerwünschter Abdrift nur mit Spritzschirm arbeiten. Vorsicht bei benachbart wachsenden Kulturpflanzen, da Schäden möglich. Die Anwendung des Mittels auf Freilandflächen, die nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, ist nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde zulässig (§ 6 Abs. 2 und 3 PflSchG). Zu diesen Flächen gehören alle nicht durch Gebäude oder Überdachungen ständig abgedeckten Flächen, wozu auch Verkehrsflächen jeglicher Art wie Gleisanlagen, Straßen-, Wege-, Hof- und Betriebsflächen sowie sonstige durch Tiefbaumaßnahmen veränderte Landflächen gehören. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden. Wartezeit: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N). Unkraut- und Gräserbekämpfung in Baumschulgehölzpflanzen ab Pflanzjahr als Zwischenreihenbehandlung mit Abschirmung 10 l/ha in 200 l/ha Wasser zur Bekämpfung von einkeimblättrigen und zweikeimblättrigen Unkräutern spritzen, max. 1 Anwendung. Zur Vermeidung unerwünschter Abdrift nur mit Spritzschirm arbeiten. Wartezeit: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N). Unkraut- und Gräserbekämpfung in Zierpflanzen vor der Saat, während der Vegetationsperiode mit nachfolgendem Umbruch 10 l/ha 200 l/ha Wasser spritzen zur Bekämpfung von einkeimblättrigen und zweikeimblättrigen Unkräutern, max. 1 Anwendung. Behandelten Aufwuchs (Abraum vor der Neuansaat) weder zur Kleintierfütterung noch zur Kleintierhaltung verwenden. Vorsicht bei benachbart wachsenden Kulturpflanzen, da Schäden möglich. Wartezeit: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N). Unkraut- und Gräserbekämpfung in Rasen (Zier- und Sportrasen) vor der Saat, während der Vegetationsperiode mit nachfolgendem Umbruch 4 l/ha in 200 l/ha Wasser zur Bekämpfung von einkeimblättrigen und zweikeimblättrigen Unkräutern spritzen mit nachfolgendem Umbruch, max. 1 Anwendung. Behandelten Aufwuchs (Abraum vor der Neuansaat) weder zur Kleintierfütterung noch zur Kleintierhaltung verwenden. Vorsicht bei benachbart wachsenden Kulturpflanzen, da Schäden möglich. Die Anwendung eines Spritzschirmes wird empfohlen. Wartezeit: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N). Unkraut- und Gräserbekämpfung sowie Bekämpfung von Holzgewächsen in Nadel- und Laubholz auf Kahlflächen oder unter Altholz ohne Jungwuchs. Anwendungszeitpunkt: August bis September 5 l/ha in 200 l/ha Wasser spritzen (nur mit Bodengeräten), max. 1 Anwendung. Bei der Gräserbekämpfung ist darauf zu achten, dass diese grün und in vollem Wachstum sind. Bei Vorhandensein von Waldbeeren (z. B. Himbeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren) Behandlung nur nach Beerenernte bzw. bis zum Beginn der Beerenblüte; anderenfalls ist dafür Sorge zu tragen, dass die Beeren nicht zum Verzehr gelangen. Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt, bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). Wirkungsspektrum Gut bekämpfbar sind: Adlerfarn, Ampfer-Arten, Ausfallgetreide, Bärenklau, Beifuß-Arten, Berufskraut-Arten, Bingelkraut, Binsen-Arten, Borstenhirse-Arten, Große Brennnessel, Distel-Arten, Ehrenpreis, Eberesche, Fingerhirse-Arten, Fingerkraut-Arten, Fuchsschwanzgewächse, Weißer Gänsefuß, Gundermann, Hahnenfuß-Arten, Hühnerhirse, Kamille, Rotklee, Klettenlabkraut, Knaulgras, Flohknöterich, Landwasserknöterich, Kornblume, Kreuzkraut, Gemeiner Löwenzahn, Mäusegerste, Gemeine Melde, Minze, Wilde Möhre, Mohn, Nachtschatten, Phacelia, Gemeine Quecke, Rainfarn, Winterraps, Rasenschmiele, Einjährige Rispe, Saatwucherblume, Seggen-Arten, Acker-Stiefmütterchen, Schilfrohr, Taubnessel, Vogelmiere, Wiesenkerbel, Wicken-Arten, Großer Wiesenknopf, Ackerwinde. Waldbaulich ausreichend bekämpfbar sind: Eiche, Gewöhnliche Esche, Eberesche, Faulbaum, Hainbuche, Hundsrose, Heckenkirsche. Nicht bekämpfbar sind: Salbeigamander, Gewöhnlicher Giersch, Weißer Mauerpfeffer, Acker- und Sumpfschachtelhalm, Kleine Brennnessel, Weißklee
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||